Herzlich willkommen im Dharmahaus Obermoschel 

 

„Die Motivation eines Dharmazentrums ist,
für das Wohl der fühlenden Wesen zu wirken und in die Herzen
einer größtmöglichen Anzahl die Samen des Erwachens zu säen,
so dass alle Wesen so schnell wie möglich die Erleuchtung erlangen.“

Gendün Rinpotsche

 

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Neuigkeiten aus dem Dharmahaus: Ab diesem Jahr bietet sich für Praktizierende die Möglichkeit, eine Wohngemeinschaft im Dharmahaus zu gründen.

Bei Interesse könnt Ihr euch gerne bei uns melden.

 
 

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Das Dharmahaus Obermoschel ist ein Zentrum, in dem die Lehren Buddhas in der Ausprägung und Methodik des tibetischen Buddhismus gelehrt und geübt werden. Es gehört zur Kagyü-Linie, einer der vier Hauptzweige des tibetischen Buddhismus und erkennt den 17. Gyalwa Karmapa Thaye Dorje als geistiges Oberhaupt an. Seine Entstehung im Jahr 2001 ist der Aktivität des großen, 1997 verstorbenen, tibetischen Meisters Gendün Rinpoche zu verdanken. Auf Wunsch des 16. Karmapa gründete er 1975 in Zentral-Frankreich ein Retreat-Kloster und das Dhagpo Kagyü Mandala. Hier wurden seitdem zahlreichen Menschen in Drei-Jahres-Zurückziehungen ein umfassendes Verständnis des Dharma (Lehre Buddhas) vermittelt. So wurden sie befähigt, ihre Erfahrungen und ihr Wissen weiterzugeben und autorisiert, den Titel „Lama“ (Dharmalehrer) zu tragen. Ein gemeinnütziger Verein, bestehend aus ehrenamtlich aktiven und fördernden Mitgliedern aus der näheren Umgebung, aber auch aus weiter entfernten Regionen, wie dem Rhein-Neckar-Raum, trägt seitdem alle Verpflichtungen und kümmert sich um Pflege und Sanierung des denkmalgeschützten Anwesens.

Das Haupthaus

Es wurde im Jahr 1800 in klassizistischem Baustil als Postkutschenstation erbaut und wurde später als Notariat genutzt. Es wird ergänzt durch einen Wintergarten, eine Scheune, Gewölbekeller, einen ehemaligen Tanzpavillon, sowie einen parkähnlichen Garten. Einige Teile des Hauses wurden bereits unter baubiologischen Gesichtspunkten saniert und ausgebaut. Viele weitere Teile warten noch auf Zuwendung.

 

Der Tempel

 

Aus dem schon fast verfallenen, ehemaligen Tanzpavillon ist inzwischen ein wunderschöner, etwa 70 m² großer Meditationsraum entstanden. Er wurde 2012 nach vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden und mit Hilfe großzügiger Spenden von Mitgliedern, Kursteilnehmern, Freunden und Förderern fertiggestellt. Umgeben von alten Bäumen und Grünflächen liegt er direkt an der äußeren Befestigung des mittelalterlichen Stadtkerns von Obermoschel, unterhalb des „Peterstürmchens“, eines ehemaligen Wachturms. Gleich dahinter ragt die zu den besonders schönen Kulturdenkmälern Obermoschels zählende katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in den Himmel.

Immer wieder besuchen tibetische und in Frankreich ausgebildete westliche Lamas Obermoschel und geben ihr Wissen und ihre Erfahrung an Übende und Interessierte weiter. 

An besonderen Bauwochenenden werden mitunter recht anspruchsvolle Projekte auf einer der Baustellen im Gebäude oder im Außengelände in Angriff genommen und mit Meditationspraxis abgewechselt. 

Gelegentlich gibt es auch Veranstaltungen mit Inhalten, die nicht zu den traditionellen buddhistischen Themen gehören, wie Qi Gong, Tai Chi, Yoga, Bogenschießen, Progressive Muskelentspannung usw.. Gruppen dieser Art können sich auch für ein Wochenende oder länger in den Räumlichkeiten einmieten.

Unter der Woche werden regelmäßig Abende mit angeleiteter Meditation angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos und es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. 

Menschen aus anderen Traditionen, Religionszugehörigkeiten und Weltanschauungen sind immer herzlich willkommen. Das von buddhistischen Meistern weitergegebene Wissen und ihre Ausstrahlung werden häufig auch unabhängig von der eigenen persönlichen Ausrichtung als eindrucksvoll und bereichernd erlebt.

Unser Programm bietet besondere Möglichkeiten Studien und Praxis der buddhistischen Lehre zu vertiefen. So kommen unsere Kursteilnehmer und Vereinsmitglieder nicht nur aus Rheinland-Pfalz, sondern auch aus dem Saarland, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Die regelmäßigen Meditationsabende und Vorträge (siehe Programm) bieten vor allem Interessierten aus dem Donnersbergkreis die Möglichkeit des Kennenlernens. Auch die Verbandsgemeinden Kirchheimbolanden, Rockenhausen und Winnweiler liegen im Einzugsbereich, sowie die Nachbarkreise Bad Kreuznach, Alzey-Worms, Kaiserslautern und Kusel.